1. Treffen

Das erste Treffen zeigte:
Wir sind viele und wir suchen einen Freiraum!

Oder : Wie es zu BonnBunt kam!

Eine kleine Gruppe, hier eine kleine Gruppe dort, doch immer dieselbe Idee vom Räumlichkeiten, in dem sich selbst verwirklicht werden kann, am besten mit anderen zusammen:” Das muss sich ändern!”, dachten ein paar Menschen und luden  zum 1. BonnBunt-Treffen ein.

Es zeigte sich schnell: Wir sind unterschiedlich, aber uns alle eint die Suche nach einem Freiraum, wir wollen uns entfalten und kreative sein. Wünsche wurden geäußert; ein Raum für Ausstellungen, Veranstaltungen, Werkstätten, Workshops, zum Gärtnern, für Yoga, Tanzen, Schauspielern  und vieles mehr soll her! Manche sagen, Ihnen würde auch ein Parkplatz reichen auf dem sie tun können was sie wollen!

Beim ersten Treffen wurden diese Wünsche gehört und in einem Fragebogen später zusammen gefasst. Es stellt sich raus, dass einigen der bisher genutzte Raum bald weggenommen wird (Netzladen). Wieder ein Raum weniger also..

Hier die Resultate des Fragebogens:

  • Wer sucht? Die Suchenden sind Organisatoren, Initiativen, gbR, Bands oder Gruppen.
  • Wie finanzieren sie sich? Sie finanzieren sich privat, bzw. sind ehrenamtlich oder finanzieren sich durch Spenden und Unkostenbeitrage, Eintrittspreise und Getränkeverkauf
  • Wer hat den Raum? 8 von 10 Initiativen haben keinen Raum oder der bestehende Raum wird bedroht.
  • Wie soll der Raum genutzt werden? Die Raumnutzung soll öffentlich sowie intern sein, je nach Angebot.
  • Wieviel Platz brauchen wir? Einige brauchen nur 40 m², andere hätten gerne bis zu 400m².
  • Ab wann suchen wir? Die Mehrheit sucht ab sofort.

Als Fazit lässt sich sagen: Es gibt großen Bedarf für einen Raum.Es gibt Unterschiede aber wie wollen das Konzept gemeinsam weiterentwickeln, uns versuchen zu verbinden und verknüpfen. Der Freiraum schafft neue Synergien, die wir nutzen wollen. Der Freiraum soll die unterschiedlichsten Anforderugen erfüllen, dabei sollen Räume jedoch (wenn möglich) multifunktional nutzbar sein.

Für die Nutzung des Freiraums soll ein Träger gegründet werden. Die unterschiedlichen Vereine, Gruppen, Initiativen,Gesellschaften bleiben weiterhin bestehen, auch mit ihren unterschiedlichen Zielen und Eigenschaften z.B. ehrenamtliche Initiativen sowie Professionelle (also die Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit Kultur verdienen). Das heißt, dass Veranstaltungen ohne Eintritt angeboten werden können, aber natürlich Initiativen auch Eintritt/Teilnahmegebühr nehmen dürfen. Es besteht auch keine Verpflichtung zur Mitgliedschaft im Träger, um Zugang zu den Räumen zu bekommen.

Die Finanzierung
Die Finanzierung der Räume könnte durch eine Gemeinschaftskasse erfolgen, bei der gerade die kommerziellen die ehrenamtlichen Organisationen unterstützen. Z.B. 5% der Einnahmen als Sonderabgabe.
Wir sind eine breite Initiative und diese Vielfalt braucht Zeit, damit alle Sichtweisen gehört werden.


CATEGORIES : blog, Uncategorized/ AUTHOR : Damian

Comments are closed.

1. Treffen
1. Treffen